Herrad Schenk

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Literatur & Gespräche

Literatur & Gespräch

Wochenend-Workshops im alten Winzergehöft

Eine themenzentrierte Reihe kreativer Workshops, mit anschaulichen Beispielen aus der erzählenden Literatur, Grundlageninformationen aus der Wissenschaft und Gesprächen, die sich aus Alltagsphilosophie und Lebenserfahrung speisen, in der Begegnung mit sich selbst und anderen.


„Abenteuer Altern – Altern als Lebenskunst“
19. bis 21. November 2010


Wir fühlen uns heute länger jung als die älteren Menschen in früheren Zeiten – und tatsächlich bleiben wir auch länger jung, physisch und psychisch. Wir sind gesunder, besser gebildet  und verfügen (meist) über ein besseres Einkommen als unsere Eltern und Großeltern damals. Wir haben  mehr kulturelle Interessen, besser ausgebaute soziale Netze, mehr Anteil am sozialen Leben und ein größeres Selbstbewusstsein – und wir sind bereit, das Älterwerden nicht zu verdrängen, sondern uns mit ihm auseinanderzusetzen.
 Vor was fürchten wir uns und was gibt uns Zuversicht? Wie wollen wir im Alter leben? Was können wir selber für ein gutes Altern tun und was müssen wir hinnehmen?


„Die Zeiten ändern sich - und wir uns in ihnen“ –
Über das Erleben innerer und äußerer Zeit im sozialen Wandel
18. bis 20. Februar 2011


Alles fließt und alles hat seine Zeit. Lebensphasen haben ihr jeweils eigenes Zeiterleben – in der Kindheit scheinen Nachmittage endlos lang, im Alter rasen die Jahre dahin. Im Laufe unseres Lebens sammelt sich immer mehr geronnene Zeit in Form von Erinnerungen, während unser Zukunftshorizont allmählich kleiner wird, ohne deswegen überschaubarer zu sein. Je nach seelischer Befindlichkeit kann die Zeit stille stehen, hüpfen, stolpern oder wie nichts verfliegen.
Doch auch die äußeren Bedingungen unseres Zeiterlebens haben sich gewaltig verändert: der rasante technische und gesellschaftliche Wandel (Mobilität, Handy, Computer) führen zu einem anderen Umgang mit der Zeit. Wie erleben wir Beschleunigung und Gleichzeitigkeit, Stress und Zeitnot – wie schaffen wir uns Inseln der Muße und finden Zeitsouveränität?


„Und plötzlich war alles ganz anders…..“

Vom Umgang mit Schicksalsschlägen
20. - 22. Mai 2011


Es gibt schicksalhafte Wendungen des Lebens, die sich schleichend nähern. Anfangs spürt man das Bedrohliche nur diffus, bis die nahende Katastrophe nicht mehr zu ignorieren ist: die Drogenabhängigkeit eines Kindes etwa, die Demenz der alten Eltern, die unheilbare Zerrüttung der eigenen Ehe.
Daneben gibt es Schicksalsschläge, die wie der sprichwörtliche Blitz aus dem heiteren Himmel kommen: der Verlust des Arbeitsplatzes, eine plötzliche Trennung, ein schlimmer Unfall, schwere Krankheit, der Tod eines nahen Angehörigen. Nach einem solchen Schicksalsschlag droht oft die Welt, in der wir uns bis dahin  eingerichtet hatten, in Stücke zu gehen. Rückzug und Vereinsamung, Zukunftsangst, Verharren in der Opferrolle sind nicht selten.
Wie können wir solche Schicksalsschläge in unser Leben integrieren, ohne daran zu zerbrechen? Es geht in diesem Workshop nicht um oberflächliche Rezepte, sondern um ein Nachdenken über die Lebenskrisen nach großen Erschütterungen.




jeweils Fr 16.00 - 19.00 Uhr
Sa 9.00 - 12.00 Uhr, 16.00 – 19.00 Uhr
So 9.00 - 12.00 Uhr
Kursgebühr 160.- €